In Zusammenarbeit zwischen Umweltbundesamt, Arbeitsgemeinschaft Oberflächentechnik und Fachverband Maschinen- Metallwaren- & Giessereiindustrie wurde in einem fast zweijährigen Prozess die Studie zum stand der Technik in der Eisenmetallverarbeitung erarbeitet.

Der Report des Umweltbundesamtes beschreibt den Stand der Technik von Anlagen zur Eisenmetallverarbeitung sowie Anlagen in Österreich. Neben der Darstellung der eingesetzten Technologien (Verarbeitung von Stahl durch Warmwalzen, Kaltwalzen, Drahtziehen sowie kontinuierliches und diskontinuierliches Feuerverzinken) zerden die rechtlichen Rahmenbedingungen, anlagenspezifische Verbrauchs- und Emissionsdaten sowie Maßnahmen zur Emissionsreduktion beschrieben.

Umweltrelevante Emissionen entstehen vor allem bei der Erwärmung und Wärmebehandlung von Stahl und beim Beizen von Stahloberflächen mit Säuren. Zudem ist der Energieverbrauch der Öfen relevant. Bei den freigesetzten Schadstoffen handelt es sich um Stickstoffoxide, Schwefeldioxid, Staub, Schwermetalle und Säuredämpfe in der Abluft sowie Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe und Feststoffe im Kühl- und Abwasser.

Link zur Studie

Aktuell Überarbeitung BAT Eisenmetallverarbeitung

Die Überarbeitung des BAT Dokuments Eisenmetallverarbeitung hat Anfang 2016 begonnen. Ein erster Draft wurde im Mai erarbeitet und an das EIPPC Büro in Sevilla übermittelt.

Den Bericht des Kick Off Meetings finden Sie hier.

Aktuell findet die Datensammlung in den Mitgliedsstaaten statt. Hierzu wurden Fragebögen an die Mitgliedsstaaten versendet. Unternehmen haben bis zum 12. Februar 2018 die Möglichkeit die Fragebögen zu beantworten und an das IPPC Büro zu übermitteln. Vertreter des Umweltbundesamts und Vertreter aus den österreichischen Unternehmen sind teil der technischen Arbeitsgruppe und somit direkt in den Prozess eingebunden. 

Sobald die finale Version des BAT Dokuments vorliegt werden wir Sie hier informieren.